Das erste Gipfeltreffen „Zentralasien - Europäische Union“ findet in Usbekistan statt

Das erste Gipfeltreffen zwischen Zentralasien und der Europäischen Union findet am 3. und 4. April in Samarkand statt.
Der Präsident des Europäischen Rates António Costa, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, Präsident von Kasachstan Kassym-Jomart Tokajew, Präsident von Kirgisistan Sadyr Zhaparow, Präsident von Tadschikistan Emomali Rahmon und Präsident von Turkmenistan Serdar Berdimuhamedow werden an dem Gipfeltreffen teilnehmen, das unter dem Vorsitz des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev stattfinden wird.
Auch die Leiter der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und der Europäischen Investitionsbank werden zu der Veranstaltung erwartet, die unter dem Motto „In die Zukunft investieren“ steht.
Laut Tagesordnung sollen die Perspektiven für die Entwicklung der multidimensionalen Beziehungen und der praktischen Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Staaten und der Europäischen Union besprochen werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei der Ausbau der Investitionszusammenarbeit und die Steigerung des Handelsumsatzes, die Förderung gemeinsamer Programme und Kooperationsprojekte in den Bereichen Innovation, grüne Energie, Bergbau, Landwirtschaft, Verkehr, Logistik und Digitalisierung sowie die Fortsetzung des aktiven Austauschs in den Bereichen Kultur, Tourismus, Wissenschaft, Bildung und anderen vorrangigen Bereichen.
Die Delegationsleiter werden auch Meinungen über aktuelle Aspekte der internationalen und regionalen Politik austauschen.
Dem Programm zufolge werden die Staatschefs der zentralasiatischen Staaten und die Leiter der wichtigsten EU-Institutionen gemeinsam an der Plenarsitzung des Internationalen Klimaforums in Samarkand teilnehmen, das am 4. April seine Arbeit aufnehmen wird.
Darüber hinaus ist eine Reihe bilateraler Treffen zwischen dem Präsidenten der Republik Usbekistan und den Leitern ausländischer Delegationen am Rande des Gipfels vorgesehen.