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Der Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov hielt einen Vortrag im Ministerkabinett der Republik Usbekistan

Der Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov hielt am 18. Januar 2014 in der Sitzung des Ministerkabinetts einen Vortrag, der den Ergebnissen der sozial-ökonomischen Entwicklung des Landes im Jahre 2013 und den wichtigsten vorrangigen Richtungen des Wirtschaftsprogramms im Jahre 2014 gewidmet war.

Wenn man die Hauptergebnisse der sozial-ökonomischen Entwicklung des Landes im Jahre 2013 auswertet, ist zu sehen, dass der Kurs, der an die Sicherung hoher stabiler Wachstumsrate, makroökonomischer Ausgeglichenheit, Modernisierung und Diversifikation der Wirtschaft gerichtet war, im letzten Jahr weiterging.

Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 8 Prozent, das Volumen der Industrieproduktion um 8,8 Prozent, der Landwirtschaft um 6,8 Prozent, das Volumen des Einzelhandels um 13,9 Prozent.

Im Jahre 2013 wuchs das BIP des Landes um acht Prozent, das Produktionsvolumen der Industriewaren um 8,8 Prozent, der landwirtschaftlichen Produkten um 6,8 Prozent, das Volumen vom Warenumsatzes im Einzelhandel um 14,8 Prozent. Das Inflationsniveus war weniger als prognosziert war und betrug 6,8 Prozent.

Die Außenschulden des Staates betrug Ende 2013 17 Prozent zum BIP und rund 60 Prozent zum Exportvolumen bei Null-Innenschulden.

Das ist das Ergebnis vom tief gedachten und angemessenen Bezug zur Heranziehung von ausländischen Investitionen und insgesamt von ausländischen Kreditaufnahmen.

Die Staatshaushalt erreichte Jahresüberschuss von 0,3 Prozent zum BIP, dabei ging der Steuerlast in der Wirtschaft im Jahre 2013 vom 21,5 auf 20,5 Prozent zurück. Der Mindestsatz der Steuer auf Pro-Kopf-Einkommen/physische Person wurde vom 9 auf 8 Prozent vermindert.

In der Staatsausgaben bleibt hohe Ausgabenteil zur Finanzierung von sozialen Sphären –das sind 59,3 Prozent aller Ausgaben – erhalten.

Eine besondere Aufnerksamkeit dient dafür die qualitative Veränderungen, die in der Wirtschaft des Landes ablaufen.

Im Jahre 2013 entwickelten sich solche hochtechnologische Branche wie Maschnenbau und Metallverarbeitung (121 Prozent), Baumaterialienproduktion (113,6 Prozent), Leicht (113 Prozent)-und Nahrungsmittelindustrie (109 Prozent) mit einem hohen Tempo.

Die rechtzeitigen Maßnahmen zur wesentlichen Erhöhung der Produktion von Verbraucherwaren geben ihre Ergebnisse.

Zuwachs der Volumina dieser Waren im Jahre 2013 betrug 14,4 Prozent. Im Gesamtvolumen der Industrieproduktion überstieg ihr Teil bis 35,5 Prozent, wesentlich entwickelt sich ihre Konkurenzfähigkeit nicht nur im inneren Markt, sondern auch im Außenmarkt.

Von progressiven Veränderungen der Struktur unserer Wirtschaft zeugt auch zunehmende Rolle des kleinen Unternehmens und privaten Unternehmertums. Nur im vergangenen Jahr haben mehr als 26 tausend Subjekte vom kleinen Unternehmen ihre Geschäfte begonnen und die Gesamtzahl von in diesem Sektor funktionierenden Betriebe betrug am Ende 2013 190 tausend.

Heutzutage wird in diesem Bereich rund 55,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Jahr 2000 31 Prozent entstanden. In der Gegenwart fällt auf Anteil des kleinen Unternehmens 23 Prozent des gesamten Volumens produzierender Industrieproduktion, fast das gesamte Volumen der Marktdienstleistungen, 18 Prozent der Produktionsexporte, 75 Prozent aller Arbeitsplätze in den Wirtschaftszweigen. Der Präsident wies besonders darauf hin, dass dieses Unternehmen trotz seiner kleinen Form weiter eine grosse Rolle bei der stabilen Entwicklung unserer Wirtschaft, bei der Lösung der Probleme der Beschäftigung und beim Wachstum des Wohlstandes unserer Menschen spielt.

Trotz der Instabilität der Weltmarktkonjunktur belief sich des Wachstums von Exportvolumen im Jahr 2013 auf 10,9 Prozent.

Der Plussaldo im Außenhandel belief sich auf 1,3 Milliarden Dollar. Die Gold- und Devisenreserven des Landes stiegen trotz des starken Rückganges von Preisen bei Edelmetallen im Jahr 2013 im vergangenen Jahr um 2 Prozent.

Der Präsident ging auf die Veränderungen, die in der Landwirtschaft ablaufen, ein. Er führte ein paar Zahlen. Im Jahr 2013 ist das Volumen der landwirtschaftlichen Produktion im Vergleich zum Jahr 2000 um 2,3-fache gestiegen. Erst im vergangenen Jahr erhöhte sich die landwirtschaftliche Produktion um 6,8 Prozent, darunter auch der Pflanzenproduktion um 6,4 Prozent und Viehzucht um 7,4 Prozent.

Neben den stabilen hohen Wachstumsraten der Landwirtschaft schrumpfte ihre Anteil im Gesamtvolumen des Bruttoinlandsprodukts (von 30,1 Prozent im Jahr 2000 bis auf 16,8 Prozent 2013).

“In der stabilen Entwicklung unserer Wirtschaft spielt der Dienstleistungssektor eine bedeutende Rolle. Anfang des vergangenen Jahres haben wir zusätzliche Maßnahmen zur schnellen Entwicklung der Dienstleistungssphäre und Service in ländlichen Gebieten in den Jahren 2013-2016 bestätigt. Im vergangenen Jahr wurde mehr als 13 tausend Unternehmen für Dienstleistungen, einschließlich Handels -und Dienstleistungskomplexe, Filialen von Mini-Banken, Versicherungskompanien und andere gegründet. Nach Ergebnissen des Jahres 2013 stieg das Volumen von geleisteten Dienstleistungen um 13,5 Prozent und ihr Anteil in der Gesellschaft des BIP betrug 53 Prozent im Vergleich gegenüber 37 Prozent im Jahr 2000. Wir haben heute allen Grund zu sagen, dass wir uns nach Entwicklungsniveau von Dienstleistungen zu den wirtschaftlich entwickelten Ländern nähern”.

Das Staatsoberhaupt erwähnte, dass die Fragen der Entwicklung und Reform des Bankensystems im vergangenen Jahr im Mittelpunkt der staatlichen Aufmerksamkeit standen. Wesentlich ausgebaut und verstärkt wird die Ressourcenbasis von Banken. Die Qualität ihrer Dienstleistungen wird verbessert. Das Gesamtvolumen von Krediten, die an den realen Sektor der Wirtschaft im Jahr 2013 zugewiesen wurden, erhöhte sich um 30 Prozent.

Präsident Islam Karimov machte darauf aufmerksam, dass es ohne Investitionen keine technischen, technologischen Erneuerung und Modernisierung der Produktion und des ganzen Landes gibt. Im Rahmen der Realisierung des Investitionsprogramms wurde im Jahre 2013 Kapitalanlagen im Gegenwert von 13 Milliarden Dollar mit Zuwachs von 11,3 Prozentim Vergleich zum Jahr 2012. Eine besondere Aufmerksamkeit dabei zieht die Tatsache, dass fast die Hälfte des gesamten Volumens der Kapitalanlagen (47 Prozent) private Investitionen – auf Kosten von Eigenmittel von Unternehmen und der Bevölkerung.

Der Präsident hob hervor, das der Hauptteil von beschaffenen Investitionen vor allem auf den Industriebau (über 70 Prozent) gerichtet. Der Anteil von Investitionen bei der Anschaffung von modernen, neuen Ausrüstungen belief sich auf rund 40 Prozent.

Gemäß dem vom Parlament bestätigten Programm wird im Jahre 2014 geplant, rund eine Millionen Arbeitsplätze zu schaffen.

Herangezogen werden zur Arbeit dieses Jahr ca. 500 tausend junge Leute –die Absolventen von Berufscollegs, die 2-3 Fachberufe und Berufsfertigkeiten erwerben und bereit sind, ihr Wissen und Fertigkeiten in verschiedenen Zweigen der Wirtschaft, Dienstleistungsbereichen und Verwaltung auszuüben.

Quelle: UzA