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Zahlungsbilanz

Mit den von der usbekischen Regierung veranlassten Reformen konnte die nationale Volkswirtschaft zunehmend liberalisiert werden, so dass die nationalen Valutareserven Ende 2002 sich um 167,9% im Vergleich zum früheren Wert erhöhten und ca. 4,7 Md. USD betrugen.

Die Politik des Förderung heimischer Unternehmer ließ den Import von Waren, die auch lokal produziert werden, um 38,0% zurückgehen. Gleichzeitig erhöhte sich der Exportwarenumsatz im Durchschnitt um 23,0%. Der Wichteanteil der Baumwollexporte lag bei ca. 17,0% zum Gesamtexportumsatz und der Rest entfällt u. a. auf Exporte von Fahrzeugen und Ausrüstungen, rohem und verarbeitetem Obst und Gemüse, Baumaterialien, landwirtschaftlichen Maschinen und elektrotechnischen Geräten.

Die Bedienung der Außenschuld zwischen 1999 und 2006 wird im Durchschnitt als eine stabile und mehr als moderate Kostenposition eingeschätzt. Das Verhältnis der Gesamtaußenschuld zum BIP drückt sich mit 20,6% aus, der einschlägige Wert lag 2006 bei ca. 22,8%. Kritisch sah es mit der Außenschuldbedienung 2003 aus, als das Verhältnis der Außenschuld zum BIP ca. 40,0% betrug. Heute kann der Rückfluss von Kapitalinvestitionen in die jeweiligen Branchen der nationalen Volkswirtschaft als gesichert bezeichnet werden, denn die zentralen makroökonomischen Werte steigen permanent. Zu den größten Investoren in die usbekische Volkswirtschaft zählen Gazprom, Lukoil, Mitsui, Mitsubishi, Itochu, Nestle, Coca-Cola, Vimm-Bill-Dann, SIEMENS, ZEROMAX, MTS, BeeLINE, BAT, Marubeni, Samsung, ABN Amro Bank, Kanebo Silk, KOC, IRAN SADERAT und einige andere Weltkonzerne.