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Wirtschaftswachstum und Inflation

Inflation gilt überall als ein wachstums- und stabilitätshemmender Faktor für jede Volkswirtschaft. Dank der ergriffenen Wirtschaftsreformen gelang es der usbekischen Regierung dennoch eine reale Inflationssenkung zu erzielen. Während die Inflationsrate 2001 bei über 26,0% lag, konnte sie 2006 dank günstiger Wirtschaftsverhältnisse auf 6,8% gesenkt werden.

Der Volkswirtschaftslehre zufolge hängt das BIP-Wachstum u. a. vom Wechselkurs der nationalen Währung ab. In Usbekistan existieren Devisenfonds und Devisenbörsen, die eine freie Währungskonvertibilität ermöglichen. Die usbekische Zentralbank setzt den Umtauschkurs für Währungen in bestimmten Zeitabschnitten fest, zu dem jede Währung dieser Welt frei und unabhängig getauscht werden kann.

Die BIP-Wachstumsanalyse beweist einen nachhaltigen Zuwachs und einen Überschuss des nationalen Haushalts. 2002 betrug die BIP-Wachstumsrate ca. 4,0% beim Haushaltsdefizit von 0,8% zum BIP. Durch ein liberales Branchenentwicklungsklima gelang es 2006 das BIP-Wachstum von über 7,0% beim Haushaltsplus von 0,5% zu erzielen. Das Wirtschaftswachstum wird insbesondere in der Industrie (10,8%) und der Landwirtschaft (6,2%) verzeichnet. Der gewogene Durchschnittslohn pro Kopf liegt bei ca. 150 USD und übersteigt damit um das Fünffache die vergleichbaren Zahlen von 2001 und 2002.