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Zentralasiatischer Kongress für Radioonkologie

11.10.2018

Im Oktober im Gebirgs-Kurkomplex "Liner" der Region Taschkent fand der Zentralasiatische Kongress für Radioonkologie zum Thema "Moderne Errungenschaften der Strahlenbehandlung und ihre Perspektiven in Zentralasien" statt.

Zum Kongress, organisiert von "Uventa Plus" zusammen mit dem Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan, "OPASCA German Oncology Solutions" von Deutschland und anderen Organisationen, wurden die Onkologen und Radiologen aus Usbekistan, Deutschland, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan eingeladen.

Wie bereits betont wurde, bleiben die zentralasiatischen Länder bei der effektiven Anwendung der Strahlenbehandlung bei der Therapie von Krebs, der Gewährleistung mit der neuesten medizinischen Ausrüstung, der krankenhäuslichen Dienstleistungen und der Leistungsfähigkeit der Verfahren in dieser Richtung noch weit hinter internationalen Standards zurück. In Zentralasien mit einer Bevölkerung von über 70 Millionen Menschen gibt es nur 15 moderne Linearbeschleuniger. Heute entfällt eine solche Ausrüstung auf 5 Millionen Menschen. Nach den Standards Weltgesundheitsorganisation ist eine solche Ausrüstung für 250 Tausend Menschen gerechnet. Heute verfügt Kasachstan über 13 solcher Ausrüstungen, in Usbekistan - zwei, und in Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan gibt es keine solche Ausrüstung für die Strahlenbehandlung. Es bleibt auch sehr aktuell in der Region das Thema der Kaderausbildung für solche Geräte.

Entgegengenommen wurden die Berichte von Onkologen, Physikern und Radiologen von führenden medizinischen Einrichtungen von Deutschland und Russland, die der Erfolge, Fähigkeiten und Erfahrungen auf diesem Gebiet gewidmet sind.

Die Teilnehmer der Veranstaltung aus Deutschland haben sich mit den Tätigkeiten des Republikanischen spezialisierten wissenschaftlichen und praktischen Zentrums für Onkologie und Radiologie, dem technologischen Prozess vertraut gemacht. Das Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan und die Taschkenter regionale Verwaltung haben Fragen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern auf dem Gebiet der Radioonkologie und Weiterbildung von Kadern besprochen.

"Die Treffen, die im Rahmen des Kongresses durchgeführt werden, auch internationale Erfahrungen im Bereich der Onkologie sind nicht nur für Usbekistan, sondern auch für andere zentralasiatische Staaten sehr wichtig", sagte der erste stellvertretende Gesundheitsminister B. Yusupaliev. Solcher Kongress wird zum ersten Mal organisiert. Die besondere Aufmerksamkeit des Präsidenten Usbekistans auf den medizinischen Bereich, insbesondere auf die Prävention und Behandlung von Krebs, ist zu einem wichtigen Schritt für den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit zu dieser Frage geworden. Und deshalb studieren Onkologen, Strahlenphysiker Usbekistans, ausländische Erfahrungen und Errungenschaften in diesem Bereich.

Nach der Meinung des deutschen Professors Wenz Frederick sind Krebsvorsorgeuntersuchungszentren von großer Bedeutung bei der Behandlung dieser Erkrankungen. Denn dank solcher Zentren in Deutschland wurden positive Ergebnisse in der Krebsbehandlung erzielt. Zum Beispiel ist in den letzten Jahren die Zahl der Sterbefälle von Patienten mit einer Diagnose von Brustkrebs stark gesunken, und die Patienten mit Gebärmutterhalskrebs sind fast nie anzutreffen.

"Heute haben wir eine hervorragende Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den lokalen und ausländischen Onkologen, Radiophysikern", sagte Professor Wentz Frederick. Wir wollen die Zusammenarbeit in dieser Richtung weiter stärken. Deshalb sind wir zu Ihnen gekommen und haben wir uns mit den geschaffenen Möglichkeiten in diesem Bereich bekannt gemacht. In unserer Klinik werden Patienten mit Hilfe moderner Geräte und auf der Grundlage von Best Practices behandelt. In unserer Klinik mit modernster Ausstattung werden Linearbeschleuniger effektiv eingesetzt. Darüber hinaus ist die Kommunikation mit Patienten über das Internet gut etabliert. Beim heutigen Treffen haben wir uns mit den Innovationen der Sphäre vertraut gemacht, Erfahrungen mit Kollegen ausgetauscht.

Auf der Pressekonferenz, die zum Schluß des Kongresses organisiert war, wurde hingewiesen, dass die Vereinbarung über die Entwicklung der onkologischen Medizin in den zentralasiatischen Ländern wie Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan auf der Ebene der internationalen Anforderungen, das Projekt zur Organisation des Deutschen Onkologischen Zentrums in Usbekistan zu unterstützen, der nächste Zentralasiatische Kongress für Radioonkologie in Usbekistan durchzuführen.

UzA.uz/de