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Vladimir Norov: „Die neue Nordpolitik“ ist ein Beitrag zur Wiederbelebung der Großen Seidenstraße

08.11.2018

Am 7. November 2018 fand eine internationale Konferenz „Das Forum Korea-Asia 2018“ zum Thema „Frieden auf der koreanischen Halbinsel, Möglichkeiten Asiens zur Entwicklung“ in Seoul statt.

An der Konferenz nahm der Direktor des Instituts für strategische und interregionale Forschungen beim Präsidenten der Republik Usbekistan Vladimir Norov teil.

Das Ziel der Veranstaltung sind weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit, Probleme und Faktoren, die an der Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern verhindern, sowie die Empfehlungen für die Regierungen der zentralasiatischen Staaten zu besprechen.

Vladimir Norov wies in seiner Rede darauf hin, dass Usbekistan als Initiator der Schaffung einer kernwaffenfreien Zone in Zentralasien, den Prozess der Denuklearisierung auf der koreanischen Halbinsel völlig unterstützt. Gleichzeitig unterstützt Usbekistan die Bemühungen von Seoul und der gesamten Weltgemeinschaft, die auf die Regelung der Situation auf der Halbinsel ausschließlich mit politischen und diplomatischen Mitteln zu lösen, gerichtet sind.

"Wir hielten die von der Republik Korea vorgelegte "Neue Nordpolitik" als sehr aktuell und betrachten wir sie als einen wichtigen Beitrag zur Wiederbelebung der bestehenden großen Seidenstraße in den neuen modernen Realien", sagte Vladimir Norov. Die im Rahmen der „Neue Nordpolitik“ geplante Wiederherstellung der Eisenbahn- und Straßennetze wird zweifellos neue Perspektiven für die Erweiterung der Zusammenarbeit auf der koreanischen Halbinsel mit den Ländern der großen Eurasien-Region, einschließlich Zentralasiens, und dessen Umwandlung in einen Kontinent mit einem gemeinsamen Transport- und Logistiksystem und intensiver Handels- und Wirtschaftsbeziehungen".

Er wies auch darauf hin, dass die letzten zwei Jahre im Zusammenhang mit der Entwicklung der regionalen Zusammenarbeit in Zentralasien dank der Neuen Regionalpolitik des Präsidenten Usbekistans Shavkat Mirziyoyev historisch und zukunftsträchtig geworden sind.

In weniger als zwei Jahren wurden aufgrund vernünftiger Kompromisse die wichtigsten Fragen, die die Wassernutzung, Demarkierung und Delimitation der Grenzen, Wiederaufnahme und Ausbau der Verkehrskommunikation und gegenseitige Stromlieferung betreffen, beiderseitig vorteilhaft gelöst.

Infolge der Aktivierung der regionalen Zusammenarbeit stieg der Warenumsatz Usbekistans mit den Ländern der Region von Januar bis August 2018 um durchschnittlich 38 Prozent, und mit einigen einzelnen Staaten um 52 Prozent.

Zur Vorbereitung auf den Besuch des Präsidenten der Republik Korea in Usbekistan am 29. und 30. November 2018 das Institut für strategische und interregionale Forschungen beim Präsidenten der Republik Usbekistan zusammen mit dem Komitee für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Norden und der Hanyang-Universität das usbekisch-koreanische Seminar: „Usbekistan-Korea: Zukunftsvorstellung“.

UzA.uz/de