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Usbekistan erneuert das Treffen zum Beitritt in die Welthandelsorganisation

Usbekistan und Welthandelsorganisation (WTO) führen am 7.Juli nach fast einer 15-jährigen Pause eine Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe für Beitritt in die WTO. Wie der Pressedienst des Ministeriums für Investitionen und Außenhandel mitteilte, wird das Treffen angesichts der Pandemie in Form einer Videokonferenz durchgeführt.

Im Juni 1994 bekam Usbekistan den Beobachter-Status im Generalabkommen für Tarife und Handel. 1998 war eine Arbeitsgruppe für den Beitritt des Landes in die WTO gegründet. In den letzten Jahren traf sich die Arbeitsgruppe nur dreimal, die letzte Sitzung war im Oktober 2005. Das Außenministerium von Usbekistan plante das Treffen schon für Ende März – Anfang April des ablaufenden Jahres. Aber wegen der Coronavirus-Pandemie fand das Treffen nicht statt.

Nach Angaben des Pressediensts des Außenministeriums führte der Stellvertreter des Premierministers der Republik Usbekistan, Minister für Innovationen und Außenhandel, Sardor Umurzakov, die ordentliche Sitzung der gemeinsamen Kommission für Arbeit mit WTO. Da wurde die Frage über die Erneuerung der Sitzung der Arbeitsgruppe für Durchführung der Verhandlungen besprochen.

Wie der Pressedienst mitteilte, sei der Beitrittsprozess von Usbekistan in die WTO „eine wichtige Aufgabe, die eine schnelle Lösung für viele Fragen benötigt, die mit der sozialwirtschaftlichen Entwicklung des Landes verbunden sind“.

Ende November 2017 erklärte Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev während des Besuchs nach Südkorea, dass das Land die Arbeit zum Beitritt in die WTO erneuerte. Im Juli 2019 überreichte Usbekistan das erneuerte Memorandum der WTO über das Regime des Außenhandels, damit sie den Antrag über den Beitritt in die Organisation betrachtet. Mit dem Beitritt in die WTO hat Usbekistan vor, als Land mit einer entwickelnden Wirtschaft bestimmte Ermäßigungen zu bekommen, teilte Pressedienst des Ministeriums mit.