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Starke Familie – entscheidende Grundlage für eine starke Gesellschaft und eines starken Staates

03.06.2018

Usbekistan ist nach wie vor das einzige Land im postsowjetischen Raum, das trotz der schwierigen Übergangszeit und begrenzter Ressourcen die Sorge um Familie und Frauen, um gesunde und glückliche Mutterschaft und Kindheit in den Rang der Staatspolitik erhoben wurde.

Darauf zielen staatliche Programme ab, die in den letzten Jahren im Land erfolgreich umgesetzt wurden. Die neue Regierung schenkt weiterhin große Aufmerksamkeit der Fragen der Familie und ihrer Rolle bei der Entwicklung der Gesellschaft.

Heute gibt es ein Verständnis auf der Staatsebene, dass das Wohlergehen des Staates direkt von der Stabilität der Familie abhängt. In diesem Zusammenhang werden die leichtsinnige Heirat und der Zerfall der Familie nicht begrüßt.

Laut Statistik machen Scheidungen in Usbekistan 0,9 Prozent der Gesamtzahl der Ehen aus. In der Zeit von 1991 bis 2017 wurden 600 Tausend Ehen in der Republik beendet. Hinter vielen von ihnen stehen gebrochene Schicksale, unglückliche Kinder und unvollständige Familien. Daher ist das Problem der Scheidung gesellschaftlich bedeutsam.

Unter den Bedingungen der Globalisierung darf man nicht die wahren Grundwerte vergessen, die jedem Staat und jeder Gesellschaft zugrunde liegen. Es ist in der Familie, dass die jüngere Generation geistige und moralische Erziehung erhält, lernt, verantwortlich und nicht gleichgültig zu sein.

Angesichts dessen wird in Usbekistan gemäß dem Präsidentenerlass das wissenschaftliche und praktische Forschungszentrum „Oila“ gegründet. Es ist eine Forschungseinrichtung in der Regierung mit territorialen Abteilungen. Das Zentrum hat die Aufgabe, vielfältige Forschungsaktivitäten zusammen mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft des Landes in allen Aspekten der Familie und Ehe zu organisieren, Modells der modernen Musterfamilie auf der Grundlage der fortgeschrittenen ausländischen Erfahrungen und des nationalen historischen Erbes zu entwickeln und diese unter den Jugendlichen zu propagieren.

Das Zentrum soll die Gründe der Scheidungen analysieren, demnach umfangreiche Maßnahmen zur Entwicklung effektiver Methoden für die Lösung der Probleme durchführen, unter jungen Leuten für Herausforderungen einer Ehe vorzubereiten und dysfunktionalen Familien bestmöglich unterstützen, um diese Familien vor der Scheidung zu retten.

Um den Schwung der Arbeit von regionalen Büros zu geben, wird bei dem Zentrum spezielle Aus- und Weiterbildungskurse für Personal von regionalen Büros organisiert. Die Kurse zielen auf die Ausbildung von Spezialisten wie praktische Psychologen, Familienexperten und eine Reihe anderer speziell geschultes Personal für komplexe Arbeitsbereiche ab, wie zum Beispiel die Vorbereitung auf die Ehe und die Vermittlung der Grundlagen des Familienlebens. Das Thema der Erziehung von Kindern im Sinne traditioneller Familienwerte ist hochaktuell.

Darüber hinaus finden Gesundheitsfragen von Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter besondere Beachtung. Zu diesem Zweck wird zum ersten Mal eine Interaktion zwischen dem Oila-Zentrum und dem Gesundheitsministerium geschaffen. Dabei wird die Organisation eines wirksamen medizinischen Dienstleistungssystems für die Bevölkerung, einschließlich im Bereich der reproduktiven Gesundheit und gezielter Pflege vorgesehen.

Gleichzeitig wird der internationalen Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen, Forschungseinrichtungen im Bereich der Untersuchung und des Erfahrungsaustausches zum Thema „Familie und Ehe“ eine große Bedeutung beigemessen.