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Shavkat Mirziyoyev: „Das Mausoleum Abduholik Gijduvoniy sollte zum Zentrum der Aufklärung sein“

31.03.2019

Präsident Shavkat Mirziyoyev war im Bezirk Gijduvan des Bukhara Gebietes.

Darüber teilte der Pressedienst des Präsidenten der Republik Usbekistan mit.

Der Staatschef besichtigte das Mausoleum von Abduholik Gijduvoniy. Da wurden Suren aus dem Koran vorgelesen.

Danach machte sich Shavkat Mirziyoyev mit den abgeschlossenen Renovierungsarbeiten im Mausoleum vertraut. Es wurde beauftragt, das geistige Erbe dieser Gelehrten zu forschen und diese Kenntnisse den Menschen weiterzugeben. „Darüber von Büchern lernen ist eins, aber selbst besichtigen und mit eigenen Augen sehen ist anders. Dieser Platz sollte zum Zentrum der Aufklärung sein, das den Menschen das Wissen vermitteln wird“, sagte Präsident.

Während des letzten Besuchs in die Region im Februar letzten Jahres hatte Präsident die Aufgaben zur Renovierung der Mausoleen „Yetti Pir“ (Sieber Meister) in Bukhara gegeben.

Abdukolik Gijduvoniy war der Begründer des Tarikats Hojagon und zählt als erster von „Sieben Pir“ (Meister). Seine geistliche Lehre wurde weiter von Orif Revgari, Mahmud Fagnavi, Ali Romitani, Muhammad Boboy Samosi, Sayyid Amir Kulol gelernt. Bahauddin Nakshbandiy erreichte den Höhepunkt der Entwicklung dieser Lehre, dank dieses Verdiensts bekam den Namen Nakshbandiya. Heute werden die Mausoleen von sieben Meistern von Pilgern nicht nur aus den Nachbarländern, den Staaten von west- und Südasien, sondern auch aus der ganzen Welt besichtigt.

Präsident schlug vor, über diese sieben großen Gelehrten, über ihre Wissenschaft Bücher zu schreiben. „So ein geistlicher Schatz ist nirgendwo in der Welt zu finden. Man muss alle mit ihnen verbundenen Quellen lernen, forschen und diese Kenntnisse den Menschen, besonders den jungen Leuten in zugänglichen Sprachen vermitteln. Unser Ziel ist es, junge Generation soll über dieses Erbe wissen und darauf stolz sein“.

In der Weltgemeinschaft wird die Aufmerksamkeit, die auf den Aufklärungs-Islam, auf den Wiederaufbau und Pflege von Mausoleen großer Vorfahren in Usbekistan gegeben wird, weltweit anerkannt. Bukhara wurde von der Islamischen Organisation für Fragen der Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) zur Hauptstadt der islamischen Kultur im Jahre 2010 genannt.

Präsident wies auf sorgfältige Vorbereitung zu diesen großen wichtigen Veranstaltungen, zum 915. Jubiläum von Abduholik Gijduvoniy und zum 700.Jubiläum von Bahauddin Nakshbandiy hin. Es wird im Rahmen dieser Feier auch eine große internationale Konferenz durchgeführt werden.

Quelle: UzA.uz/de