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Eine Landwirtschaft, um die Welt zu ernähren

Unter dem Motto „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ werden 145 Länder, internationale Organisationen und Privatunternehmen an der Weltausstellung Expo Milano 2015 teilnehmen. Insgesamt werden, laut Organisatoren der Weltausstellung, 20 Millionen Besucher auf der Ausstellung erwartet.

Das globale Ernährungsproblem regt die Menschheit nicht zufällig. Es wird erwartet, dass bis zum Jahr 2050 die Bevölkerungszahl unseres Planeten 9 Milliarden Menschen erreichen wird. Mögliche Lösungen der Widersprüche, die diese Tatsache mit sich bringen, sollte man schon heute bereitstellen.

Das Nahrungsproblem kann nicht nur auf die qualitativen und quantitativen Aspekte eingeteilt werden. Man muss deren Auswirkungen auf Einstellung des Menschen dem Essen gegenüber auch berücksichtigen. In dieser Hinsicht, werden an drei Sitzungen im Rahmen dieser Ausstellung von Landwirtschaftsministern der beteiligten Länder eine globale Analyse der Fragen mit einem Schwerpunkt – Landwirtschaft, stattfinden.

Es wird sowie eine offene Diskussion mit den Vertretern der anderen interessierten Parteien der globalen Ernährung geplant, denn das globale Ernährungsproblem erfordert nicht nur die Verantwortung der Regierungen und internationalen Organisationen, sondern auch die Beteiligung von Bürgern, Unternehmen und Verbänden.

Wie schon bekanntgeben wurde, die Republik Usbekistan wird an der Weltausstellung teilnehmen. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern wird der Pavillon Usbekistans auf vier Abschnitte zugeteilt – „Wirtschaft“, „Landwirtschaft“, „Lebensmittelindustrie“ und „Kultur und Nationalgerichte“.

Zweifellos wird Usbekistan auch in diesem Forum ehrenwert vertreten sein, denn seine Leistungen auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit wurden auf der Internationalen Konferenz „Über die wichtigsten Reserven der Umsetzung der Ernährungsprogrammen in Usbekistan“, die an den 5-6 Juni 2014 in Taschkent stattfand, von ausländischen Experten bestätigt.

An der Konferenz unterstrich der Präsident der Republik Usbekistan, dass Zustand, Aussichten und Produktionsstruktur der Nahrungsmittelkultur, vor allem, von der geographischen Lage und dem bestehenden Niveau der Landwirtschaft, sowie von der Nachfrage nach Produkten in den lokalen und ausländischen Märkten abhängig sind.

Usbekistan hat enorme historische Erfahrung und das Potenzial für den Anbau und die Produktion von verschiedenen Gemüse-, Obst- und Traubensorten mit einzigartigen Geschmack und Nährwert, die keine Ähnlichen in der Welt haben.

Einzigartige Boden- und Klimabedingungen der Republik Usbekistan, die durchschnittlich 320 Sonnentage im Jahr hat, bieten Möglichkeiten für den Anbau der wichtigsten Arten von hochwertigem Obst und Gemüse in einem großen Sortiment und machen es zu einem soliden Fundament für eine stabile und fast ganzjährige Versorgung mit Obst, Gemüse und Melonen.

Von usbekischen Züchtern wurden mehr als 170 Gemüse-, Melone- und Kartoffelsorten, sowie 175 Obst-, Beeren- und Traubensorten gezüchtet. Nach Ansicht von Experten, Obst und Gemüse, die in Usbekistan angebaut werden, lassen meiste vergleichbare Produkte aus anderen Regionen nach solchen Verbraucherkriterien wie Gehalt an natürlichen Zucker, Aminosäuren, organischen Säuren, Spurenelementen und anderen biologisch wertvollen Substanzen, die wichtig für die Gesundheit des Menschen sind, weit hinter sich.

Die usbekische Regierung prüft die Möglichkeiten für eine bessere Nutzung ihrer Ressourcen und bereitet die angemessenen und rechtzeitigen Maßen auf mögliche ungünstige Umbrüche bei der Ernährung der Bevölkerung vor. Generell, im Hinblick auf die Ernährungssicherheit, ist die Situation im Land stabil und es gibt allen Grund zu glauben, dass diese Leistungszahl in der Zukunft verbessern wird.

Um die Qualität der Ernährung und des Lebensstandards zu verbessern, die Produktionseffizienz von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln zu erhöhen, die Bildung und das Management in der Landwirtschaft zu verbessern, die natürlichen Ressourcen zu erhalten und die fortschrittlichen Methoden der landwirtschaftlichen Produktion anzueignen, wurde Büro der Welternährungsorganisation (FAO) in Taschkent eröffnet. FAO fungiert als führendes Apparat für die Entwicklung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft im System der VN.

Dementsprechend können sich die Besucher der Nationalen Pavillon der Republik Usbekistan auf Expo Milano 2015 mit dem reichen kulturellen und historischen Erbe des usbekischen Volkes, der Errungenschaften des Landes in den Jahren der Unabhängigkeit, seinem wirtschaftlichen und Investitionspotenzial und mit seinen freien Handelszonen vertraut machen. Gleichzeitig werden im Pavillon die Landwirtschaftserzeugnisse der Republik, insbesondere in den Bereichen der Verarbeitungsindustrie, Getreideanbau, Viehzucht, Gartenbau, Geflügel und Aquakultur sowie der Einsatz moderner Techniken und Technologien präsentiert. Die nationale usbekische Küche, die Backwaren und Konditoreiprodukte nach usbekischen Traditionen werden separat vorgestellt.

Quelle: IA "Jahon"

04.04.2015 17:00