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Zusammenarbeit für Frieden, Aufklärung und Schöpfung

19.10.2016

Im Palast der Symposien in Tashkent ist am 18. Oktober 2016 die 43. Tagung des Außenministerrates der Organisation für Islamische Zusammenarbeit eröffnet.

Der Rat der Außenminister ist einer der wichtigsten Strukturen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, seine Tagung wird jährlich in einem der Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) durchgeführt. An der 42. Tagung im Jahr 2015, die in der Stadt Al-Kuwait stattgefunden hat, wurde beschlossen die ordentliche Tagung in der Stadt Tashkent durchzuführen.

In Übereinstimmung mit der Verordnung des Ersten Präsidenten der Republik Usbekistan Islam Karimov vom 19. August 2016 wurde eine gründliche Vorbereitung auf dieses internationales Forum durchgeführt. Geschaffen sind alle Bedingungen für die Organisation der Veranstaltungen der Tagung.

An der Arbeit der Tagung nahmen die Außenminister der Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, Generaldirektoren von einer Reihe von Hilfs- und Sonderorganisationen, der Sondergesandte von USA, Frankreich, Italien, Großbritannien, der Schweiz bei der OIC, sowie die Vertreter einer Reihe von angesehenen internationalen Organisationen wie Vereinten Nationen, der OSZE, der Liga der arabischen Staaten, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) teil.

Mit der Eingangsrede eröffnete die Tagung der amtierende Vorsitzende des Rates der Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, erster stellvertretender Premierminister des Staates Kuwait und der Außenminister Scheich Sabah al-Khaled al-Hamad al-Sabah.

Es wurde Suren aus dem Koran vorgelesen. Im Zusammenhang mit dem Tod des Ersten Präsidenten Usbekistans, Islam Karimov wurde tiefes Beileid dem Volk von Usbekistan ausgesprochen.

Bei der Eröffnung der Tagung hielt der Übergangspräsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev die Rede.

Der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit Iyad Ameen Madani betonte besonders, dass der Erste Präsident von Usbekistan, Islam Karimov eine große Arbeit durchgeführt hat, um Usbekistan einen verdienten Platz unter den entwickelten Ländern der Welt einzunehmen, leistete einen großen Beitrag zur Entwicklung der islamischen Religion. Und diese edle Arbeit wird weiter fortgesetzt. Er betonte, dass die Vorbereitung auf die Tagung auf hohem Niveau durchgeführt wurde. Er hat seine aufrichtige Dankbarkeit der Regierung Usbekistan zum Ausdruck gebracht.

Die Tagung wird unter angebotenem Motto des Ersten Präsidenten der Republik Usbekistan Islam Karimov "Bildung und Aufklärung sind der Weg zum Frieden und Schaffen" stattfinden. Die Teilnehmer des Forums haben hingewiesen, dass diese Idee der vorrangigen Zielen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit entspricht, wie der Kampf gegen die destruktive Ideologie, die Bildung bei der Bevölkerung, vor allem bei der jüngeren Generation, ein richtiges Verständnis der Werte der heiligen Religion Islam, Erziehung allseitig reifer und gut ausgebildeter jungen Menschen.

Usbekistan, das Land sich im Zentrum der Großen Seidenstraße befindet, ist eine der Wiegen der alten Zivilisationen. Usbekische große Vorfahren wie Imom Bukhori, Abu Mansur Moturidi, Iso Termezi, Hakim Termezi, Mahmud Zamakhshari, Burhoniddin Marginoni, Muhammad Kaffol Shoshi, Abdulkholiq Gijduvoni, Bahouddin Naqshband, Huja Ahror Valiy, Muhammad Khorazmiy, Ahmad Farghoni, Abu Raihon Beruni, Abu Ali Ibn Sino,Nawoi, Mirzo Ulugbek hatten einen großen Beitrag zur Entwicklung der Weltwissenschaft, der Religion Islam geleistet.

Seit der Unabhängigkeit des Landes wurden in Usbekistan unter der Leitung von Islam Karimov unsere religiösen Werte wiederbelebt. Durch die Verfassung der Republik Usbekistan, das Gesetz "Über die Freiheit des Gewissens und religiösen Organisationen" ist die Gewissensfreiheit garantiert. Es wurden große Möglichkeiten für Erwerbung von Wissen im Bereich der Religion, für religiöse Sitten geschaffen. In tausenden Auflagen wurden Koran, Kommentare zu ihm, Hadithe und andere heilige Bücher auf Usbekisch veröffentlicht. Kultstätten von großen Vorfahren wurden gepflegt, ihre Jubiläen wurden auf internationaler Ebene gefeiert.

In Usbekistan sind heute Tashkenter Islamische Universität, Tashkenter Islamische Institut und andere spezialisierte Bildungseinrichtungen. Die Wissenschaftler des Taschkent Staatlichen Instituts für Orientalistik, des Internationalen Zentrums namens Imam Bukhori in Samarkand führen Forschungen über Erbe unserer großen Vorfahren, machen sie zugänglich für unser Volk und der Weltgemeinschaft.

Jedes Jahr machen mehr als elftausend Landsleute Pilgerfahrten.

Usbekistan belegt wegen seines enormen sozialen, geistigen und wirtschaftlichen Potentials eine wichtige Rolle seit seiner Mitgliedschaft im Jahre 1996 in der Organisation für Islamische Zusammenarbeit. Derzeit hat sich das Ausmaß der internationalen Zusammenarbeit deutlich ausgedehnt.

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit unterstützte das Treffen der Gruppe "6 + 2" zur friedlichen Lösung des afghanischen Problems, die auf die Initiative des Ersten Präsidenten des Landes in Taschkent stattgefunden hat, sowie die Gründung der atomwaffenfreien Zone in Zentralasien.

Die Teilorganisationen der Organisation für Islamische Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) erklärte im Jahr 2007Tashkent zur Hauptstadt der islamischen Kultur.

Die Vertreter der Islamischen Organisation für Zusammenarbeit nahmen als internationale Beobachter an den Präsidentschaftswahlen in den Jahren 2007 und 2015, an den Parlamentswahlen in den Jahren 2009 und 2014in der Republik Usbekistan teil. Sie nahmen auch an den internationalen Konferenzen "Historische Erbe von Wissenschaftlern und Denkern des mittelalterlichen Orients, seine Rolle und Bedeutung für die Entwicklung der modernen Zivilisation" (Samarkand, Mai 2014), "Über wichtigsten Reserven der Umsetzung von Ernährungsprogramm in Usbekistan" (Taschkent, Juni 2014) und "Über die Entwicklung der Zusammenarbeit im Aralseebecken zur Milderung der Umweltkatastrophe" (Urgench, Oktober 2014) und anderen Foren teil.

Usbekistan wurde im Jahr 2003 zum Mitglied der speziellen Struktur der Organisation für Islamische Zusammenarbeit - der Islamischen Entwicklungsbank. Im vergangenen Zeitraum wurden in Zusammenarbeit mit der Bank Dutzende von Projekten in den Bereichen Gesundheit, Energie, Landwirtschaft und Wasserressourcen, Bildung, Entwicklung der Infrastruktur, von kleinen Unternehmen und Privatunternehmen umgesetzt.

Usbekistan hält die Organisation für Islamische Zusammenarbeit für ein allgemein anerkanntes Forum, das muslimische Staaten vereinigt. Und seine Präsidentschaft im Rat von Außenministern der OIZ sieht als Anerkennung des enormen Beitrags unseres Landes bei der Entwicklung der islamischen Zivilisation. Ausgehend davon setzte Usbekistan zum Ziel, die Erweiterung der Rolle der Organisation in der Welt, die Lösung vonbevorstehenden wichtigen Aufgaben allseitig zu fördern.

Auf der Plenarsitzung der 43. Tagung des Rates von Außenministern der Islamischen Organisation für Zusammenarbeit hielten der Außenminister der Republik Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) Abdullah Mabry, Außenminister der Islamischen Republik Afghanistan Salohuddin Rabboni, Außenminister der Republik Sudan Ali Alsanosi, Minister für Hoch- und Fachschulausbildung der Republik Usbekistan Rustam Kasymov Rede.

"Wir wissen, dass Usbekistan einen von ersten Plätzen in der Rangliste glücklicher Länder einnehmen. Während unseres Aufenthalts in Taschkent ist uns die Schönheit der Stadt, die glücklichen Gesichter der Menschen aufgefallen. Usbekistan leistete von alters her einen großen Beitrag zur Entwicklung der islamischen Kultur und Wissenschaft. Die von Usbekistan auf der Tagung vorgebrachten Initiativen, die Präsidentschaft des Landes im Rat von Außenministernwerden zweifellos die weitere Entwicklung der Wissenschaft, Bildung und Technologien fördern", sagte Staatsminister der Vereinigten Arabischen Emirate Maysa al-Shamsi.

"Usbekistan ist unser Nachbarland, unser Bruderland und ein zuverlässiger Partner. Derzeit entwickeln sich unsere Beziehungen intensiv. Entwickelt werden neue zukunftsträchtige Projekte in Bereichen Verkehr und Transit, Maschinenbau, Metallverarbeitung, Zoll, Landwirtschaft und andere. Die umfangreiche und effektive Zusammenarbeit unserer Länder, die über große wirtschaftliche Möglichkeiten verfügen, dienen vor allem zum Wachstum des Wohlstands unserer Völker und der ganzen Region im Ganzen", sagte der Außenminister von Kasachstan Erlan Idrisov.

"Jedes Mal, wenn ich nach Usbekistan komme, bewundere ich mich über große Umwandlungen. Das ist eine klare Manifestation der sukzessiven Entwicklung Ihres Landes. Dank der besonderen Aufmerksamkeit auf die Erziehung der jüngeren Generation sind in Usbekistan Bildung und Wissenschaft gut entwickelt. Ich denke, dass Usbekistan während seiner Präsidentschaft im Rat der Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit auf diese Aspekte großen Wert legen, auf die Entwicklung des Bildungssystems in den Mitgliedstaaten der Islamischen Organisation für Zusammenarbeit einen positiven Einfluss üben wird", sagte Außenminister von Malaysia Anifa Aman.

Der amtierende Vorsitzende des Rates von Außenministern - der Staat Kuwait übergab die Vollmacht des Vorsitzes Usbekistan. Der Außenminister der Republik Usbekistan wird bis zur nächsten Tagung dieses Organs im Jahr 2017 den Vorsitz im Rat der Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit führen.

UzA