• Deutsch
  • English
  • Русский
  • o'zbek

Tashkent ist das Herz Usbekistans und eine zukunftsorientierte Stadt

„Der Stern des Ostens“, „das Tor des Ostens“, „die Hauptstadt der Freundschaft und Wärme“, „eine brotreiche Stadt“. Mit solchen Namen wurde die Hauptstadt Usbekistans getauft. Es wurden viele Geschichten darüber erzählt, viele Lieder komponiert, aber immer noch ist die Beschreibung dieser erstaunlichen Stadt, ihrer Bewohner und Geist nicht vollständig. Es ist etwas Besonderes und einzigartig. Als eine Stadt an der Großen Seidenstraße wurde Tashkent von Dichtern schon seit alters her mit paradiesischen Gärten liebevoll verglichen. Man sagt, dass jeder Vogel, der hier ein Korn geschmeckt hat, wird sogar von Mekka zurückkommen.

In seiner 2200-jähirigen Geschichte entwickelte sich Taschkent von einer Festung mit Verteidigungsmauern bis zu einer großen Metropole – der Hauptstadt der Republik Usbekistan. Auf den alten Handschriften, insbesondere in den Werken von Abu Rayhan Beruni, Makhmud Koschkari, Alisher Nawoi und Babur, wurde die Stadt unter den Namen Tschatsch, Schasch, Binket und Schaschkent erwähnt. Historische Quellen beschreiben das milde Klima, bezaubernde Natur, schöne Gärten und klare Bäche der Ortschaft.

Taschkent hat während der Temuriden Herrschaft eine Blütezeit erlebt. Laut den historischen Quellen wurde auf Befehl des Amir Temurs auf dem Grab von Sheikh Zayn al-Din, eines muslimischen Heiligen ein schönes Mausoleum gebaut, das bis in unsere Tage erhalten geblieben ist. Der Schreine von Sheikh Hovandi Takhur und das ganze Gedenkkomplex rundum sind schöne Beispiele der architektonischen Bauarbeiten der Epoche der Temuriden.

Tashkent ist heute eine entwickelte Metropole, eine Kreuzung der Kulturen, das wichtigste Zentrum der Region – der politischen Macht, Wirtschaftskraft, soziales Leben, Wissenschaft, Kunst und Handwerk. Es ist hier vor allem eine Verschmelzung der Kulturen und ein pulsierendes Kaleidoskop der zeitbedingten Veränderungen zu sehen und zu spüren. Taschkent ist Heimat vieler berühmten Menschen – Wissenschaftler, Lehrer und Denker, bedeutende Künstler, Schriftsteller und Sportler, erfolgreiche Geschäftsleute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Die Hauptstadt Usbekistans ist ein Treffpunkt für politische und wirtschaftliche Elite weltweit. In Taschkent finden regelmäßig große internationale Foren und Treffen auf höchstem Niveau statt. Darunter sind SCO-Gipfel, Treffen der Regionalen Anti-Terror-Strukturen, Sitzung der Asiatischen Entwicklungsbank und der Asiatische Forum der Solarenergie u.v.a. zu nennen. Tashkent hat heute Städtepartnerschaften mit Shanghai, Seoul, Berlin, Seattle, Kortrijk, Moskau, Kairo, Rio de Janeiro, Budapest, Riga, Kiew und Baku.

Die Stadt verändert sich von Tag zu Tag, ohne dabei ihre historische Eigenart zu verlieren. Häuser, soziale Einrichtungen, Hotels, Straßen und Brücken, schattigen Alleen, die nach Anforderungen des modernen Städtebaus unter Berücksichtigung der Traditionen der nationalen Architektur gebaut wurden, schaffen günstige Bedingungen und Komfort für die Bewohner und Gäste aus aller Welt.

Diejenigen, die hier seit mehreren Jahren nicht waren, sind bei der Ankunft sofort positiv überrascht, wie geräumig und farbenfroh es geworden ist. In den vergangenen 15 Jahren gab es keinen einzigen Tag, an dem in der Stadt etwas Neues gebaut wurde.

Das Herz der Hauptstadt – der Platz der Unabhängigkeit – ist immer mit Menschen überfüllt. Hier kann man sowohl die Bewohner als auch Touristen treffen. Auf dem Platz kann man das Denkmal der Unabhängigkeit und des Humanismus, der „Bogen von guten und edlen Aspirationen“ und der Gedenkkomplex mit dem Denkmal „der trauenden Mutter“ und Gedenkbuch mit Namen aller Usbeken, die im Krieg gegen den Faschismus gestorben sind, bestaunen. Der Platz ist mit grünem Rasen bedeckt, es gibt riesige neue Brunnen. Spaziergang durch den Platz ist für Jung und Alt gleichermaßen ein schönes Erlebnis.

Die Bewohner von Taschkent sind besonders stolz auf ihren 375 Meter hohen Fernsehturm und auf die U-Bahn, die einzigartig in Zentralasien und eine der schönsten in der Welt ist.

Die Altstadt von Taschkent ist ebenfalls bewundernswert. Dieser Teil der Stadt wurde in den letzten Jahren restauriert und wiedergebaut. Neue Straßen, soziale Einrichtungen sowie eine neue Brücke wurden gebaut und Parks angelegt. All dies hat mehr Bequemlichkeiten für die Bevölkerung der Hauptstadt geschafft.

Die Hauptattraktion der Altstadt ist sicherlich Chorsu-Basar, der seit mehr als tausend Jahren bestehen bleibt. An jedem Wochentag kann man hier von Gewürzen bis frischen Fladenbrot, Gemüse, Obst und verschiedene Süßigkeiten kaufen.

Basar behielt seinen originären Geist. Er zieht immer noch Tausende von Besuchern an. In der Nähe fallen echte Paläste im orientalischen Stil auf: das Zentrum der Nationalen Kunst und das Haus der Kinderkreativität sowie die muslimische Kult-Gedenkstätte Hastimam, indem Geschichte und Moderne so erfolgreich angenähert.

Tashkent wurde 2007 von der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) zum islamischen Kulturhauptstadt erklärt. Das war ein bedeutendes Ereignis im Leben des ganzen Landes. Hier ist es zu erwähnen, dass es in der Stadt auch fünf orthodoxen Kirchen mit dem Kloster, eine katholische Kirche, eine lutherische Kirche, Synagogen und andere Kultusorte gibt.

Taschkent ist eine Kulturstadt. Hier funktionieren zwölf Theaters, darunter das Akademische russische Dramatheater von Usbekistan, das Staatliche Akademische Bolschoi-Theater für Oper und Ballett, das unabhängige Theater „Ilhom“, Jugendtheater und viele andere. Das Musikleben der Stadt ist auch sehr vielfältig, es ist immer etwas los. Es gibt das Nationale Symphonische Orchester, Kammerorchester „Turkestan“, Staatschor und andere traditionelle Pop- und Jazz-Ensembles und kreativen Kollektive der nationalen Kulturzentren.

Die Stadt war Gastgeber vieler internationalen Festivals für Oper, Theater und Filmkunst, der Biennale für Moderne Kunst und Foto-Biennale. Auf Bühnen der Stadt trat auch eine Reihe von Weltstars auf. Hinzu verfügen die Taschkenter über zwei Fußballstadien – „Bunyodkor“ und „Pakhtakor“ – mit Plätzen für bis zu 35.000 Zuschauern. Der Zirkus, die Ausstellungen in Museen und Galerien, Literaturabende, Kunsthandwerksmessen, Präsentationen, Treffen mit interessanten Menschen, öffentliche Vorträge und Workshops machen das Stadtleben noch bunter und interessanter.

Tashkent lebt ein reiches und vielfältiges Leben. Er ist groß und anders, um jede Ecke versteckt sich etwas Besonderes. Die Vertreter verschiedener Kulturen, Sprachen und Nationalitäten führen ihr Lebensart in Frieden und Harmonie miteinander. Hier ist ein spürbarer Kreuzungspunkt zwischen Ost und West. Taschkent ist eine blühende Stadt. Jeder findet hier für sich etwas Interessantes.