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Rundtischgespräch zur Vorbereitung der Wahlen in Usbekistan - Wahl des Präsidenten am 4.12.2016

31.10.2016

Neu Wahl Vorbereitung: S. E. Herr Botschafter Dr. Durbek Amanov lud in die Usbekische Botschaft in Berlin ein. Das zentralasiatische Land an der Seidenstraße wählt demnächst ein neues Staatsoberhaupt. Das Thema des Rundtischgesprächs lautete: „Demokratische Standards zur Vorbereitung und Durchführung der Präsidentschaftswahlen in der Republik Usbekistan.“

Aus Usbekistan angereist kam Prof. Dr. Akmal Saidov. Er ist „Vorsitzender des Ausschusses für demokratische Institutionen, nicht staatlicher Organisationen und Selbstverwaltungsorgane der Bürger der Gesetzgebungskammer des Oliy Majlis (Parlament) der Republik Usbekistan.“

Moderiert wurde das Rundtischgespräch von Prof. Dr. Edgar Klose, er ist 1. Vorsitzenden des „Märkischen Instituts für Technologie- und Innovationsförderung e. V.“ (MITI) mit Sitz in Strausberg. Prof. Klose wies darauf hin: „Der Tod von Herrn Staatspräsidenten Karimov ist wirklich ein sehr schwerer Verlust für das Land. Er war es, der Usbekistan seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991 sehr gut vorangebracht hat.“

Der Botschafter erklärte, der zu Besuch in Berlin weilende Prof. Dr. Saidov habe Bundestagsabgeordneten aus allen Fraktionen persönlich den aktuellen Stand der Entwicklungen erklärt. Auch habe der hochrangige Gast aus Taschkent wichtige Gespräche mit Repräsentanten der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung und der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung geführt.

Prof. Saidov sagte: „Zu Deutschland hat mein Land seit unserer Staatsgründung wirklich ausgezeichnete Beziehungen. Deutschland war eines der ersten Länder, das unsere Unabhängigkeit unterstützt und anerkannt hat. Erfreulicherweise sind wir mittlerweile in der internationalen Weltgemeinschaft angekommen und aufgenommen worden.“ Er belegte das anhand einiger Zahlen: 170 Staaten haben die Unabhängigkeit Usbekistans völkerrechtlich anerkannt. Zu 130 Ländern unterhält Usbekistan diplomatische Beziehungen. In Taschkent haben mehr als 60 Staaten ihre Botschaften eröffnet. Usbekistan hat in 44 Ländern diplomatische Vertretungen errichtet. Dort sind Botschafter, Konsuln und ständige Vertreter für die usbekischen Interessen im Ausland und an internationalen Organisationen ständig im Einsatz. Über 200 internationale Verträge wurden seit der Unabhängigkeit ratifiziert. In Usbekistan kann man über 40 kulturelle Zentren vorweisen, darunter auch das deutsche. 16 große Religionen leben friedlich im Land und können sich allesamt frei entfalten. „Der plötzliche Tod des Staatspräsidenten hat uns Usbeken allesamt sehr traurig gemacht. Nun müssen wir zum Wohle des Landes unser Augenmerk aber nach vorne richten und ein neues Staatsoberhaupt wählen. Dazu werden wir wie bei allen vorangegangenen Wahlen zuvor geschehen auch wieder zahlreiche neutrale Wahlbeobachter aus aller Welt zu uns einladen“, so Prof. Akmal Saidov.

(Text: VTN)
Quellen: http://www.usbekistan-online.de; http://www.reisetravel.eu; http://duesseldorfer-blatt.de.

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