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Qualitative Hochschulbildung ist die Grundlage des Fortschritts

08.09.2017

Heute steht Usbekistan vor vielen strategischen Aufgaben, unter denen auch die Weiterentwicklung des Bildungssystems als ein wichtiger Faktor für Wohlstand und nachhaltiges Wirtschaftswachstum des Landes.

Ein neuer starker Impuls für grundlegende Verbesserung der Branche und Überprüfung der Inhalte der Fachkräfteausbildung auf dem Niveau der internationalen Standards wurde die Anordnung des Präsidenten der Republik Usbekistan „Über die Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Hochschulsystems“ vom 20. April 2017.

In Übereinstimmung mit diesem Dokument werden in Usbekistan umfangreiche Arbeiten zur Anwendung neuer Formen und Technologien der Hochschulbildung und zur Stärkung der nachfrageorientierten fachbezogenen und praxisorientierten Ausbildung durchgeführt. Dabei werden die Anforderungen der Hauptkunden für qualifizierte Fachkräfte und die Entwicklungstrends in den Wirtschaftssektoren stark berücksichtigt.

Darüber hinaus wurde das Programm zur umfassenden Weiterentwicklung des Hochschulsystems für den Zeitraum 2017-2021 verabschiedet. Es beinhaltet Maßnahmen zur Stärkung und Modernisierung der materiell-technischen Basis der Hochschulen und deren Ausstattung mit modernen lehr- und wissenschaftlichen Laboratorien und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Zum ersten Mal auf der Ebene des normativen Aktes des Präsidenten des Landes wurden gezielte Entwicklungsprogramme für jede einzelne Hochschuleinrichtung verabschiedet.

Für die erfolgreiche Umsetzung des Programms ist es sehr wichtig, dass die Hochschulen Usbekistans im Rahmen ihrer Entwicklung Partnerschaften mit führenden ausländischen Fach- und Bildungseinrichtungen, darunter der USA, Großbritannien, der Niederlande, Frankreichs, Italiens, Russlands, Japans, Südkoreas, Chinas, Deutschlands und anderer Länder knüpfen müssen. Auf dieser Basis ist es vorgesehen, jährlich mindestens 350 ausländische hochqualifizierte Lehrer und Wissenschaftler zum Bildungsprozess in die einheimischen Bildungseinrichtungen zu locken.

Im Hinblick auf die weitere Verbesserung der Kaderbildung und die Analyse des langfristigen Bedarfs an Azubis in bestimmten Gebieten wurden Hochschulzulassungsquoten für 2017/2018 gebildet. So werden im neuen akademischen Jahr sechs neue Bachelor- und neun Masterstudiengänge eröffnet.

Um eine einheitliche Kaderpolitik effektiv umzusetzen, ist die Organisation der Bildung nach dem Master- und Doktorandenprogramm und der Qualifizierung und Praktika von Studierenden und Lehrkräften an führenden ausländischen Hochschulen vorgesehen.

Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Gruppe von internationalen Experten in Zusammenarbeit mit UNESCO und dem Beratungsunternehmen DGP Research & Consulting in der ersten Jahreshälfte 2017 eine umfassende Studie über das Bildungssystem Usbekistans durchgeführt hat. Anhand der Ergebnisse der Analyse wurden Vorschläge über die Notwendigkeit der Integration von Theorie und Praxis an Hochschulen, der Verbesserung der Bildungsqualitätskontrolle und einer effektiven Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten ausgearbeitet.

Es ist bemerkenswert, dass ab dem akademischem Jahr 2017/2018 Lehrkräfte in jeder Hochschule gezielt für den Unterricht in Englisch geschult und Fachdisziplinen in einigen Gruppen in allen Semestern schrittweise in Englisch unterrichtet. Ausländische Spezialisten und moderne Errungenschaften in der Lehrmethodik werden in den Unterricht einbezogen.

Qualitative Bildung spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Beschäftigung junger Menschen und wirkt dem negativen Einfluss von destruktiven Kräften entgegen, die es zum Ziel haben, die jüngere Generation zu manipulieren und die Ideologie der Gewalt auszubreiten. In dieser Hinsicht nimmt der Bildungsaspekt unter den gegenwätigen Bedingungen einen besonderen Platz im Bildungssystem Usbekistans ein.

Neben einer qualitativen Berufsausbildung ist es eine wichtige Aufgabe, Jugendliche mit nationalen und universellen Werten auf der Grundlage humanistischer Ideen und der interkonfessionellen Toleranz zu vermitteln und ihr wissenschaftlich fundierte Informationen zu den Weltreligionen, deren wahres Wesen und schöpferische Rolle in der Geschichte der Zivilisation zu geben.

Es ist anzumerken, dass Reformen in der Hochschulbildung in Usbekistan in Zusammenarbeit mit vielen internationalen Organisationen durchgeführt werden, darunter Erasmus + (ein Förderprogramm der Europäischen Union), JICA (Japanische Agentur für internationale Zusammenarbeit), KOICA (Koreanische Agentur für internationale Zusammenarbeit). Als Ergebnis der gemeinsamen Programme haben Hunderte von Lehrern und Studenten von Usbekistan die Möglichkeit, aus erster Hand die besten internationalen Erfahrungen im Bildungssystem zu bekommen, neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben und ihre beruflichen Qualifikationen an führenden Universitäten der Welt zu verbessern.