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Perspektiven für die Entwicklung der Öl- und Gasindustrie in Usbekistan

Das russische Unternehmen Lukoil startete die Errichtung eines Komplexes zur Verarbeitung von Erdgas im Gebiet Buchara. Das Gasprojekt Kandym-Chausak-Schady-Kungrad wird in Usbekistan von Lukoil gemeinsam mit Uzbekneftegaz umgesetzt.

Eine feierliche Zeremonie der Verlegung des Grundsteins des neuen Komplexes fand am 19. April auf der Baustelle statt. Bei der Veranstaltung war auch der Lukoil-Präsident Wagit Alekperow anwesend. An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der usbekischen Regierung, Ministerien und Mitarbeiter der Bauanlage teil. Der Ablauf der Zeremonie verfolgten Journalisten der einheimischen und ausländischen Medien.

„Der Baubeginn der Gasverarbeitungsanlage Kandym kennzeichnet eine neue Etappe bei der Erschließung der Gasvorkommen Usbekistans. Nach Errichtung der Gasverarbeitungsanlage Kandym wird sie eine der größten in Zentralasien sein und dadurch werden mehr als zweitausend feste Arbeitsplätze geschaffen. Das Objekt wird auf der Grundlage modernster Technologien und der höchsten Standards der Produktionssicherheit, Arbeitsschutz und Umweltschutz errichtet. Es ist das größte Investitionsprojekt des Unternehmens in Usbekistan“, sagte der Lukoil-Präsident Wagit Alekperow in seiner Rede auf der Veranstaltung.

Anzumerken ist, dass das Investitionsvolumen dieses Projekts über drei Milliarden US-Dollar beträgt. In der Gasverarbeitungsanlage Kandym wird jährlich 8,1 Milliarden Kubikmeter Erdgas verarbeitet.

Die Rohstofflieferanten der Anlage sind sechs einzelne Kondensatfeldern: Kandym Kuvachi-Alat, Akkum, Parsankul, Khoja und West Khoja. Zudem werden 114 Brunnen, elf Förderplattformen und vier Sammelstellen vor Ort errichtet. Sie alle werden mit neuesten Technologien ausgestattet.

Bei der Errichtung der neuen Industrieanlage wird ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur gelegt. In diesem Zusammenhang ist Bau von 370 km langen Rohrleitungen, 160 km Verkehrsstraßen und 53 km langen Eisenbahnstrecke vorgesehen. Um die Gasverarbeitungsanlage Kandym mit Strom zu versorgen, werden drei Hochspannungsleitungen errichtet.

Bei der Errichtung der gesamten Anlage und der geeigneten Infrastruktur werden etwa 7000 Bauarbeiter beteiligt sein. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer und der Manager, die einzelne Projekte umsetzen, sind usbekische Staatbürger, vor allem die Jugend.