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Internationale Konferenz in Samarkand: „Zentralasien: eine Vergangenheit und gemeinsame Zukunft, die Zusammenarbeit zur stetigen Entwicklung und zum gemeinsamen Gedeihen“

11.11.2017

In Samarkand begann am 10 .November unter Ägide der UNO die internationale Konferenz zum Thema „Zentralasien: eine Vergangenheit und gemeinsame Zukunft, die Zusammenarbeit zur stetigen Entwicklung und zum gemeinsamen Gedeihen“, gewidmet der Sicherung der Sicherheit und stetigen Entwicklung in Zentralasien.

Auf der Konferenz hielt Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev eine Rede.

Der Staatschef von Usbekistan brachte die aktuelle Initiative zur Umwandlung von Zentralasien in eine stabile, wirtschaftlich entwickelte Region, zur Stärkung des Friedens und guter Nachbarschaft in diesem großen Raum.

Usbekistan führt sukzessive friedensliebende Politik. Shavkat Mirziyoyev betonte in seiner Rede in der Antrittszeremonie zum Amt des Präsidenten, dass er auf die enge Zusammenarbeit mit Ausland, vor allem, mit Nachbarländern, auf der Basis des gemeinsamen Vertrauens und gemeinsamer Interessen großen Wert legen wird.

Das fand seinen Ausdruck in der Handlungsstrategie in fünf vorrangigen Richtungen der Entwicklung der Republik Usbekistan in den Jahren 2017-2021. Als vorrangige Richtungen sind da die Fragen der Realisierung einer gewogenen, gegenseitig vorteilhaften und konstruktiven Außenpolitik, die Stärkung der Sicherheit, Stabilität und Atmosphäre der guten Nachbarschaft, Delimitation und Demarkation der Staatsgrenzen festgelegt.

In historisch kurzer Zeit sind in diesem Bereich historische Schritte gemacht. Präsident von Usbekistan machte seine ersten Staatsbesuche in die Nachbarländer. Präsidenten von Kasachstan und Kirgisistan waren in Taschkent zu einem Staatsbesuch eingetroffen. Auf Initiative und des poltischen Willens von Shavkat Mirziyoyev erhöhte sich das Niveau des Vertrauens in der Region. Angenommen wurden gegenseitig vorteilhafte Beschlüsse in vielen Fragen, die die Staatsgrenzen, Handelsbeziehungen, Verkehr- und Kommunikation, Zusammenarbeit zwischen den Regionen betreffen.

Präsident von Usbekistan betonte in seiner Rede in der 72.Sitzung der Vollversammlung der UNO, dass Usbekistan die Region Zentralasien zum Vorrang seiner Außenpolitik festlegt. „Gelegen im Herzen von Zentralasien ist Usbekistan unmittelbar daran interessiert, dass die Region zur Zone der Stabilität, stetiger Entwicklung und guter Nachbarschaft wird. Friedliches, wirtschaftlich gedeihendes Zentralasien ist unser wichtigste Ziel und Schlüsselaufgabe. Usbekistan ist entschlossen eingestellt auf den Dialog, konstruktive Zusammenarbeit und Stärkung guter Nachbarschaft. Wir sind bereit zum rationalen Kompromiss mit Ländern von Zentralasien in allen Fragen ohne Ausnahme“, betonte der Staatschef von Usbekistan.

Die internationale Konferenz zum Thema „Zentralasien: eine Vergangenheit und eine gemeinsame Zukunft, Zusammenarbeit zur stetigen Entwicklung und zum gegenseitigen Gedeihen“ ist von wesentlicher Bedeutung für die Besprechung aktueller Fragen in diesem Bereich, für die Entwicklung gemeinsamer Strategien und Festlegung der Aufgaben in der Zukunft.

Dieses auf Initiative des Präsidenten von Usbekistan organisierte Forum wurde von der Organisation Vereinter Nationen unterstützt. Der Generalsekretär der UNO António Guterres wies in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Konferenz auf die wichtige Bedeutung dieses Forums hin.

In der Konferenz wurde die Videoansprache von António Guterres gezeigt.

Der Assistent des Generalsekretärs der UNO in politischen Fragen Miroslav Jencha, der Oberste Vertreter der Europäischen Union für auswärtige Angelegenheiten, Vizepräsident der Europäischen Kommission Federica Mogherini hoben hervor, dass Zentralasien so eine außergewöhnlich wichtige Region ist, dass die Stabilität und die Entwicklung dieses Raums den ganzen Welt beeinflusst.

Der Außenminister der Republik Kasachstan Kayrat Abdrachmanov betonte, dass Kasachstan die Initiativen von Usbekistan unterstützt, und ist bereit, das vom Präsidenten Shavkat Mirziyoyev initiierte Gipfeltreffen der Beratung von Staatschefs von Zentralasien nächstes Jahr an der Schwelle des Fests Navruz in Astana anzunehmen.

Der Außenminister der Kirgisischen Republik Erlan Abdildaev hob hervor, dass die Samarkander Konferenz auf die Besprechung von äußerst aktuellen Fragen gezielt war und ganz modern durchgeführt wird. Er betonte, dass die Initiativen von Shavkat Mirziyoyev zur Stärkung der Freundschaft und Zusammenarbeit in Zentralasien, zur Öffnung neuer Seite in der Geschichte der Region dienen werden.

Der Außenminister der Republik Tadjikistan Sirodjidin Aslov betonte, dass diese internationale Konferenz beim vielseitigen Meinungsaustausch, bei der Entwicklung der gegenseitig abgestimmten Strategien und weiteren Stärkung der regionalen Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielt.

Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerkabinetts von Turkmenistan, der Außenminister Rashid Meredov richtete die Grüße des Präsidenten von Turkmenistan Gurbanguli Berdimuhamedov an die Teilnehmer der Konferenz und seine Ansicht zu Stärkung der regionalen Zusammenarbeit aus. Es wurde betont, dass die Vereinigung von Bestrebungen zur gemeinsamen Entwicklung und zum Gedeihen unserer Völker dienen wird.

Im Forum hielten der Generalsekretär der OSZE Thomas Greminger, der Wirtschaftsminister der Türkei Nihat Zeybekchi, der Außenminister der Islamischen Republik Iran Muhammad Djavad Zarif, der Außenminister der Islamischen Republik Afghanistan Salahuddin Rabbani, Assistent des Generalsekretärs der UNO, Direktor des Regionalen Büros des Programms für Entwicklung der UNO in Staaten Europa und GUS Djikhan Sultonugli, Generalsekretär der SOZ Rashid Alimov, Vorsitzende des Exekutiven Komitees – der Exekutive Sekretär des GUS Sergey Lebedov, der Stellvertreter der Außenministers von Russland Aleksandr Pankin, der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten von Indien Vidjay Kumar Singh, der Sondervertreter des Generalsekretärs, der Leiter des regionalen Zentrums der UNO in präventiver Diplomatie in Zentralasien Natalya Germann und andere die Rede.

Es ist nicht der Zufall, dass diese große Konferenz in Samarkand durchgeführt wird. Diese alte Stadt, gelegen an der Kreuzung der Großen Seidenstraße, war im Laufe von vielen Jahrtausenden ein Zentrum zum Dialog zwischen den Vertretern verschiedener Nationen, Religionen und Kulturen. Dieser allgemeinmenschliche Geist wiederspiegelte sich erneut im heutigen Forum. Die aus der ganzen Welt eingetroffenen Politiker, führenden Experte vereinigten sich auf dem Weg zur gemeinsamen Zukunft.

Die Internationale Konferenz führte ihre Arbeit in Sektionssitzungen. Da wurden die Meinungen des Präsidenten von Usbekistan in seiner Rede, gebrachten aktuellen Initiativen besprochen.

Es wurde betont, dass Zentralasien, das über großes Energiepotential, Naturressourcen, einmalige Verkehrs- und Kommunikationsmöglichkeiten verfügt, von einer großen geopolitischen Bedeutung ist. Die laufenden Prozesse beeinflusst die Stabilität im ganzen im Euroasiatischen Kontinent.

Es wurde hervorgehoben, dass die Beziehungen zwischen den Staaten der Region, die auf Konsensus, Gleichberechtigung und Respekt basiert sind, bei der Sicherung des Friedens, der Sicherheit und stetigen Entwicklung in Zentralasien, sowie beim Ausbau der regionalen und internationalen Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen.

In diesem Zusammenhang wurde die Initiative über die Durchführung von regelmäßigen Beratungstreffen der Präsidenten der Staaten von Zentralasien unterstützt, um einen ständigen Dialog zu führen, um gemeinsam die Lösungswege von allgemeinen regionalen Problemen zu suchen.

Die Teilnehmer der Konferenz bewerteten die Vereinbarung zwischen den Ländern der Region in Fragen der Delimitation und Demarkation der staatlichen Grenzen positiv, und betonten, dass die Fortsetzung und Beenden dieser Arbeit zur weiteren Erweiterung der Zusammenarbeit in Bereichen Handel, Wirtschaft, Verkehr, Kultur u.a. dienen wird.

Die Vertreter der Staaten von Zentralasien bestätigten erneut die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit im Bereich der rationalen Nutzung der Wasser- und Energieressourcen unter Berücksichtigung der Interessen aller Länder der Region zu stärken.

Unterstützt wurden die Initiativen über die Herstellung des Friedens in Afghanistan, zum Wiederaufbau der sozial-und wirtschaftlichen Infrastruktur, zur allseitigen Unterstützung seiner Integration in die regionalen wirtschaftlichen Prozesse.

Bei der Besprechung der Fragen der Sicherheit wiesen die Vertreter der Teilnahmeländer und internationaler Organisationen auf die Notwendigkeit hin, konkrete Maßnahmen zu treffen, damit die Jugendlichen nicht unter dem Einfluss verschiedener terroristischen und extremistischen Gruppen geraten. In diesem Zusammenhang wurde bewilligt die Idee über die Notwendigkeit des Kampfs gegen die Unwissenheit mit der Aufklärung, mit der Erziehung der jungen Generation auf der Basis tiefer Kenntnisse und religiöser Toleranz.

Weiteres Augenmerk wurde auch auf die Fragen der Entwicklung der Zusammenarbeit in der Region in Bereichen Transport, Tourismus, Wissenschaft und Technologie, Kultur, Sport u.a. gelegt.

Die Teilnehmer der Konferenz unterstützen den Vorschlag von Usbekistan, an die Vollversammlung der UNO mit dem Vorschlag anzuwenden, eine Sonderresolution über die Stärkung der regionalen und internationalen Zusammenarbeit zur Sicherung des Friedens, der Sicherheit und stetigen sozial-wirtschaftlichen Entwicklung in der Zentralasiatischen Region anzunehmen. Sie hoben hervor, dass dieses Forum eine günstige Möglichkeit für offene und vertiefte Besprechung der Probleme der Region und der Aufgaben der Zukunft schuf.

Am ersten Tag der Konferenz wurden die Sektionssitzungen zum Thema „Die Sicherung der regionalen Stabilität und Sicherheit“, „Die Zusammenarbeit im Bereich der Wasserbenutzung und Umwelt“ durchgeführt. Angehört und besprochen wurden analytische Vorträge der einheimischen und ausländischen Wissenschaftler, führender Experte.

Das Forum geht am 11.November weiter. Im Rahmen der Konferenz finden Sektionssitzungen zum Thema „Die Entwicklung der regionalen Zusammenarbeit in Zentralasien“ und „Die Förderung der Länder von Zentralasien von der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen moderne Herausforderungen der Sicherheit und die Sicherung der stetigen Entwicklung“ statt.

Zum Schluss der internationalen Konferenz wird geplant, ein Kommuniqué zu verabschieden.

UzA.uz