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Der Frieden und die Gelassenheit ist die Grundlage für unsere Errungenschaften

Auf Initiative des Präsidenten Islam Karimov wird der 9.Mai - der Tag des Gedenkens und der Ehre –landesweit als ein Volksfeiertag begangen.

Die Verehrung des Gedenkens von Vorfahren, die Achtung und Respekt vor Vertretern der älteren Generation, die einen würdigen Beitrag zur Sicherung des Friedens und der Entwicklung des Landes leisteten, gehören zu nationalen Werten. Auch der Tag des Gedenkens und der Verehrung verkörpert diese edlen Grundsätze.

Die Gewährleistung des glücklichen Lebens der Senioren, Stärkung ihrer Gesundheit, die Schaffung nötiger Bedingungen stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Staats. Der Erlass des Präsidenten Islam Karimov „Über die Auszeichnung von Teilnehmern des Zweiten Weltkriegs“ vom 18.April des laufenden Jahres war noch ein Beweis für die Verehrung von Veteranen. Gemäß diesem Erlass wurden den Kriegsteilnehmern Geldprämien und Geschenke feierlich überreicht.

Am 8.Mai versammelten sich auf dem Gedenkplatz in Taschkent Kriegs- und Arbeitsveteranen, Senatoren und Abgeordneten, Mitglieder des Parlaments, Militärpersonen, Vertreter der Öffentlichkeit.

Um 9.00 Uhr besuchte Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov den Platz.

Unter Melodie des Orchesters legte der Präsident einen Blumenkranz an Fuße des Monuments „Trauernde Mutter“ nieder.

Präsident der Republik Usbekistan zollte den Landsleuten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen waren, Tribut.
„In diesen Tagen feiern junge und ältere Menschen, alle unsere Landsleute in allen Städten und Dörfern, in jeder Familie den 9.Mai –den Tag des Gedenkens und der Verehrung, den 71.Jahrestag zum Sieg gegen den Faschismus. Mir macht es große Freude, unseren Veteranen, die bei der Erzielung dieses Sieges ihre Tapferkeit und Heroismus zeigten, sowie unseren Landsleuten, die im Hinterland selbstopfernd arbeiteten, zu gratulieren, ihnen Gesundheit, langes Leben zu wünschen“, sagte Islam Karimov

„An Gedenken von allen, die für den heutigen Frieden und klaren Himmel auf Kriegsfeldern fielen, den Tribut zollen ist für uns alle sowohl eine Pflicht, als auch eine Ehre. Obwohl schon lange Jahre her sind, hat niemand in unserem Land diesen Krieg und seine Folgen vergessen. Dieses Datum bleibt in der Geschichte als ein unvergesslicher Tag. Unter tausenden von Menschen aus verschiedenen Nationalitäten, die ihre Tapferkeit und Standhaftigkeit bei der Erzielung des Sieges gegen den Faschismus zeigten, waren auch viele unsere Väter und Großväter. Vielen von ihnen kamen nicht vom Krieg zurück. Unsere 338 Landsleute wurden mit dem höchsten Heldentitel ausgezeichnet, Tausende bekamen Kriegsorden und Medaillen –das alles füllt unser Herz zweifellos mit dem Gefühl, auf sie stolz zu werden. Aber wenn es um den Beitrag unseres Volkes zum Kampf gegen Faschismus geht, erinnern wir uns immer wieder an unermessliche Verluste, die in unseren Herzen für immer als eine unheilbare Wunde bleiben. In diesem Zusammenhang glaube ich, ist es vollkommen angebracht, folgende Zahlen zu führen.

Die Bevölkerung Usbekistans war Anfang des Kriegs ca. 6,5 Millionen Menschen, 1,5 Millionen von ihnen nahmen am Krieg teil. Wenn man es berücksichtigt, dass über 500 tausend von ihnen auf Kriegsfeldern starben, kamen viele als Behinderte nach Hause zurück, und viele wurden vermisst, darin ist es offensichtlich, wie viel dieser Sieg uns gekostet hat“, betonte Präsident Islam Karimov.

„Herzensgüte und Barmherzigkeit sind die edelsten Eigenschafen unseres Volkes. Unsere Landsleute nahmen rund eine Million evakuierte Kinder, Frauen, ältere Menschen zu sich an. Sie teilten mit ihnen ihr Brot und Haus mit, zeigten ihre Herzensgüte und Barmherzigkeit mit Worten „Du bist nicht Waise“, was die Demonstration bester menschlicher Eigenschaften, Großzügigkeit und Edelmut unseres Volkes war“, sagte Präsident.

„Die Geschichte ist das Gedenken, die Verehrung guter Taten von Vorfahren, ihres Heroismus, sowie richtige Konsequenzen aus der Vergangenheit zu ziehen. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren erklärten wir vor 17 Jahren den 9.Mai in unserem Land zum Tag des Gedenkens und der Verehrung, gründeten das Denkmal der Trauernden Mutter. Mit anderen Worten finden bei dieser Benennung die zwei einander ergänzende, eng verbundene edle Begriffe wie das Gedenken und die Verehrung ihren Ausdruck.

Vergangene Jahre zeigte das Leben selbst, wie richtig diese Entscheidung war. Zur guten Tradition wurde die Besichtigung der Gedenkplätze. Diese Plätze wurden zu heiligen Orten der Verehrung, bereicherte unser geistiges Leben mit ihren tiefen Sinnen und Inhalten“, hob Islam Karimov hervor.

Präsident des Landes wies darauf hin, dass das usbekische Volk, das alle Schwierigkeiten und Leiden des brutalsten Kriegs in der Geschichte der Menschheit erlebte, immer mit einem Gedanken lebt: „Möge sich diese Böse nie wiederholen“. „Unsere Menschen bieten beim Gott nur um eins: wir brauchen den Frieden und die Gelassenheit. Diese Wünsche wurzelten im Bewusstsein unseres Volkes, das in seinem Leben manches erlebte, und jeder von uns begreift den Hintergrund und die Bedeutung, den Wert des Friedens und der Gelassenheit. Die sich inzwischen vertiefenden Auseinandersetzungen und Konfrontationen, blutige Streite in nahen und fernen Ausland bereiten äußerst ernsthafte Bedrohungen und Gefahr dem Frieden und der Stabilität, was unser Volk beunruhigt. In benachbartem Afghanistan herrscht schon 35 Jahre eine unstabile Situation. Die Zunahme solcher Bedrohungen wie Extremismus, Terrorismus rufen bei unseren Menschen Unruhe hervor, sagte Islam Karimov und hob hervor, dass solche schwierige und gefährliche Situation, nicht einfache Zeit von uns allen unbedingt fordert, immer wach und aufmerksam zu bleiben. „Das Motto „Unser Haus –wir müssen es bewahren“ ist heute so wichtig wie nie zuvor“, betonte Präsident.

„Solche komplizierte Zeit verlangt von unserem Staat, von unserer Gesellschaft, die Sicherheit zu stärken, jede Aggressionen im Bezug auf unser Land zu beseitigen, zur Gewährleistung der Unverletzlichkeit unserer Grenzen, der Erhaltung des friedlichen und gelassenen Lebens unserer Menschen nötige Maßnahmen zu treffen“.

„In diesem Plan denken wir, unsere richtigste Entscheidung ist es, dass wir in heutiger schwierigen Situation die Politik der weiteren Erhöhung des Potentials von Streitkräften der Republik Usbekistan, Nichtpaktgebundenheit Usbekistans an keine Militärblöcken, Nicht Stationierung von Militärbasen anderer Staaten auf dem Territorium unseres Landes, kein Einsatz unserer Militärpersonen außerhalb des Landes gesetzlich befestigten“, betonte Islam Karimov.

Islam Karimov wies anschließlich auf Feiern des 25.Jahrestags der Unabhängigkeit Usbekistans hin und betonte, dass Usbekistan in historisch kurzer Zeit trotz Schwierigkeiten und Prüfungen hohe Wachstumstempo erreichte, große Errungenschaften erzielte, was heute weltweit anerkennt wird und viele begeistert.

„Der entscheidende Faktor des wachsenden Ansehens Usbekistans in der internationalen Arena sind Ergebnisse der selbstopfernden Arbeit des braven und standhaften Volkes, sein politisches und soziales Engagement, sein änderndes Verhältnis zum Leben. In ländlichen Gegenden gebaute moderne Wohnhäuser nach Typenprojekt verbessern das Leben unseres Volkes weiter. Als Ergebnis dieser Maßnahmen und Aktivitäten wird das Dorf entwickelt und modernisiert, moderne Informationstechnologien haben ihren festen Platz im Alltag der Menschen. Diese Maßnahmen werden weiter sukzessiv fortgesetzt werden“.

An der Stelle wandte sich Präsident des Landes an junge Generation an und rief sie zur Zielstrebigkeit auf. „Selbständig, neu denkende Mädchen und Jungen, die moderne Kenntnisse und Berufe beherrschen, die die Verantwortung für Morgen übernehmen können, die ihr Potential und Möglichkeiten zeigen können, kommen morgen zum Wechsel. Die von uns präzis bestimmte langfristige Ziele und Aufgaben, darunter, die Erhöhung des BIP des Landes 2030 mehr als zweifach, stärkt unser Vertrauen auf Morgen“, sagte Islam Karimov.

Zum Schluss seiner Rede gratulierte Islam Karimov den Veteranen, den ganzen Volk zum Feiertag und wünschte Gesundheit, Glück, Wohlstand.

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Das Monument „Trauernde Mutter“ war in diesem Tag mit Blumen ganz umgeben. Vertreter von Ministerien und Behörden, öffentlicher Organisationen legten Blumenkränze ans Denkmal nieder.

Der Gedenkplatz war bis spät Abend voll mit Menschen, die an Gedenken von Landsleuten, die ihr Leben für den Frieden und die Freiheit des Heimatlandes opferten, den Tribut zollten.

UzA