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Das Erbe von Ibn Sino: Moderne Medizin und Praktikum

In Buchara ist eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema "Das wissenschaftliche Erbe von Ibn Sina und aktuelle Probleme der modernen Medizin" durchgeführt worden.

Die Veranstaltung wurde vom Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan in Zusammenarbeit mit der Nationalen Kommission der Republik Usbekistan für Angelegenheiten von UNESCO, dem öffentlichen Fonds Ibn Sina, der regionalen Verwaltung Bukhara und einer Reihe anderer Organisationen, an der Professoren, Lehrer, Studenten der medizinischen Universitäten Usbekistans, Mitarbeiter der medizinischen Einrichtungen zuständig sind, Experten aus Deutschland, Frankreich, Indien, Russland und anderen Ländern teilnahmen, organisiert.

Der erster Stellvertreter des Ministers für Gesundheitswesen der Republik Usbekistan A.Hudoyorov, Vorsitzender des öffentlichen Fonds namens Ibn Sina Sh. Zokirhojaev und andere hinwiesen, dass unter der Leitung des Präsidenten Islam Karimov ein besonderes Augenmerk auf die Erneuerung und Erhaltung der nationalen Werte usbekisches Volkes, Forschung und Propagierung des reichen wissenschaftlichen und kreativen Erbes der usbekischen großen Vorfahren, die einen großen Beitrag zur Weltzivilisation geleistet hatten, gelegt. Bei der Entwicklung der modernen Medizin spielt das wissenschaftliche Erbe unserer großen Vorfahren eine besondere Rolle. Einer dieser herausragenden Persönlichkeiten ist unser berühmter Landsmann Abu Ali ibn Sino, der in Europa auch unter dem Namen Avicenna bekannt.

„Der große Wissenschaftler begann seine Forschungsarbeit schon in 16 Jahren, und hatte mehr als 450 Arbeiten auf dem Gebiet der Medizin, Philosophie, Logik, Chemie, Physik, Astronomie, Mathematik, Musik, Literatur und Sprachwissenschaft geschrieben, bis zu heute kamen nur 242 seiner Arbeite“, sagte der Vorsitzende des Öffentlichkeitsfonds Ibn Sina Sh.Zakirhodzhaev. „Avicenna hat in seinem Werk "Der Kanon der Medizin" die Hauptrichtungen der Medizinentwicklung bestimmt“.

Auf der Konferenz ging die ausführliche Rede um das reiche wissenschaftliche Erbe von Abu Ali Ibn Sino und seine Bedeutung in der Gegenwart.

„In Indien wird das wissenschaftliche Erbe des großen Wissenschaftlers Abu Ali Ibn Sino mit großem Interesse geforscht, sagte der Präsident der Akademie von Ibn Sina in Indien, Professor Said Zullur Rekhman. Insbesondere wird in unserer Akademie die Werke von Ibn Sina tief studiert. In diesem Bereich habe ich mehr als 200 Artikel veröffentlicht. Wir arbeiten mit Stiftungen und Zentren der Dutzenden Länder, die das Erbe von Ibn Sina forschen und fördern. Mit öffentlichen Fonds von Ibn Sina in Usbekistan unterzeichneten wir ein Memorandum.

In seinem Werk "Der Kanon der Medizin" waren die Ursache der Krankheiten, die Grundlagen der gesunden Lebensweise, normaler Arznei und ihrer Wirkungen, Gehirnarbeit, der inneren Organe und des Stütz– und Bewegungsapparates, Zustand der Drüsen, Ursachen des schweren Erkrankungsablaufes, Infektionskrankheiten, Krebse, Entzündungen, Gelenkschmerzen, Arte von Arzneien, ihre Herstellung und medizinische Eigenschaften detailliert geschildert.

In der Konferenz fand der Meinungsaustausch über Themen wie die Rolle der heutigen Forschung des Wissenschaftlers Abu Ali Ibn Sino in der Medizin, die Ansichten des Wissenschaftlers zur Lebererkrankungen, Hämatologie, Volksmedizin, Chirurgie, Erziehung der jungen Generation statt.

Vorsitzender der Stiftung für Medizin der Schweiz "Eur Asia Heart" Paul Robert Vogt, Honorargeneralsekretär der Französischen Akademie für Medizin Raymond Akdailu haben die Beiträge von Ibn Sino zur Entwicklung der modernen Medizin besonders hervorgehoben, und betonten, dass seine Ansichten in der Entwicklung des Neugeborenen-Herzchirurgie wichtig, die im Werk geäußerten "Der Kanon der Medizin Wissenschaft" Behandlungsmethoden immer noch aktuell sind.

Im Rahmen der Konferenz wurden mit Beteiligung ausländischer Wissenschaftler für die praktizierenden Ärzte und Studenten Gesprächen am "Runden Tisch", Meisterklasse und Seminare auf der Fragen zu modernen Medizin, Kardiologie, Kataraktenprobleme, Volksmedizin, Transplantation bei den Leberkrankheiten organisiert.

Die Teilnehmer des Forums besuchten den Geburtsort Abu Ali Ibn Sino, das Dorf Afshona, legten Blumen zum Denkmal des großen Vorfahren. Machten sich mit der Ausstellung der Gedenkstätte, die viele historische Exponate über das Leben und Werke des berühmten Wissenschaftler-Enzyklopädist gesammelt sind, vertraut.

In der Konferenz hielt der Hokim des Gebiets Bukhara M.Esonov eine Rede.

Quelle: UzA