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Beteiligung der Öffentlichkeit an der Lösung von Umweltfragen ist eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung

In Taschkent hat ein internationales Rundtischgespräch zum Thema „Die Rechtsgrundlage für öffentliche Umweltkontrolle: Erfahrungen von Usbekistan und europäischen Ländern“ stattgefunden. Die Veranstaltung wurde von der Umweltbewegung Usbekistans gemeinsam mit dem Außenministerium der Republik Usbekistan in Zusammenarbeit mit dem UNDP, dem Büro des OSZE-Projektkoordinators und der Delegation der EU-Kommission in Usbekistan organisiert.

Ziel des Rundtischgesprächs war es, gegenseitige Erfahrungen auszutauschen, sich mit internationaler Praxis zur Verbesserung der institutionellen Regelungen für die effektive Durchführung der öffentlichen Umweltkontrolle vertraut zu machen.

Am Rundtischgespräch nahmen lokale und ausländische Experten, darunter aus Österreich, Großbritannien, Indien, Lettland, Singapur, Frankreich und Japan teil.

Es wurde darauf hingewiesen, dass keine große Veränderungen in der modernen Welt ohne Auswirkung auf die Umwelt stattfindet. Jede vorgenommene Aktion, insbesondere die Umweltbelastung, wird unbedingt in einem anderem Teil der Erde reflektiert. Die Teilnehmer der Diskussion waren der Meinung, dass der Umweltschutz ein Problem auf globaler Ebene sei. Die Welt stünde vor natürlichen Umwandlungen mit bedrohlicher Geschwindigkeit und verheerendem Ausmass, als Folge der globalen Erwärmung und der Erschöpfung von Naturressourcen der Erde.

Die Referenten äußerten sich zuversichtlich, dass es eine völlig neue und ganzheitliche Weltsicht notwendig sei, um die Umweltkrise und Umweltfragen konsequent zu überwinden. Das Wissen und die Einhaltung der Gesetze der Natur werden in der Handlung des Einzelnen und der Gesellschaft kritisch und als Imperativ bewertet.

Heute werden in Usbekistan politische, soziale und wirtschaftliche Reformen unter dem Motto „Von einem starken Staat zu einer starken Zivilgesellschaft“ konsequent durchgeführt. In dieser Hinsicht ist die Rolle und Stellung der Rechtsakte sehr wichtig, weil sie einen effektiven Rechtsmechanismus zur Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Umweltschutz und an dem Schutz der öffentlichen Gesundheit gewährleisten.

In Usbekistan wurden bereits ca. 30 Gesetze und mehr als 150 Rechtsdokumenten zur Regelung der Umweltschutzfragen und der nachhaltigen Naturnutzung verabschiedet. Darüber hinaus besetzt die Umweltbewegung Usbekistans 15 Sitze im Unterhaus des Parlaments.

Quelle: Nachrichtenagentur „Jahon“