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Kulturerbe Usbekistans bildet eine Brücke für den Dialog zwischen Völkern und Nationen

18.05.2017

In diesen Tagen kamen prominente Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Kultur, Mitarbeiter der Museen aus allen Ländern der Welt zu einer einzigartigen Konferenz in Taschkent und Samarkand zusammen. Die internationale wissenschaftliche und kulturelle Konferenz zum Thema „Das Kulturerbe der Republik Usbekistan ist eine Brücke für den Dialog zwischen den Völkern und Nationen“ bezweckt die Untersuchung und Erhaltung des kulturellen und historischen Erbes Usbekistans.

Der zweitägige wissenschaftliche Kongress stellte eine hervorragende Plattform für ca. 200 ausländischen und usbekischen Wissenschaftler, Sammler und Experten dar, die auf den Gebieten der orientalischen Studien, Archäologie, Geschichte, orientalischen Handschriften, Münzen, Textilien, Keramik, Metallarbeiten, Schmuck, Kunstwerke und Gemälde sowie die Erhaltung und Förderung des kulturellen und historischen Erbes von Usbekistan spezialisiert sind.

Während der Veranstaltung wurden die ersten Bänder der Bücherreiche „Kulturerbe der Republik Usbekistan“ in drei Sprachen unter den Titeln – „Sammlungen des Staatlichen Museums des Ostens“ (Moskau), „Sammlungen des Russischen Museums für Ethnographie“ (St. Petersburg), „Sammlungen der Staatlichen Tretjakow-Galerie“ (Moskau), „Teppiche und Stickereien von Usbekistan in den Sammlungen der Welt“ (Russland, USA, Kanada, Australien) und „Werke von Alischer Nawoi in der Sammlung der Nationalbibliothek von Russland“ (Sankt Petersburg) – präsentiert.

Der Hohepunkt des Forums war die Präsentation des Kultur- und Bildungsmedienprojekts „Kulturerbe der Republik Usbekistan in den Sammlungen der Welt“. Die Realisierung der ersten Etappe des Projekts umfasste mehr als 35 Museen in Russland, Deutschland, der Schweiz, der Mongolei etc. Die Idee war, Meisterwerke und Artefakte des usbekischen Kulturerbes, welche durch das Schicksal auf der ganzen Welt verstreut wurden, zusammen zu puzzeln. In der Liste sind fast fünfzig Länder. Bei der ersten Etappe – „Geländemarsch“ - haben Wissenschaftler fast drei Dutzend Museen von Europa bis nach Asien bereist, aus den Archiven Millionen Artefakte aufgehoben wurden, welche noch nie ausgestellt wurden. Autoren des Projektes haben in der Tat eine ganze Schicht in der Geschichte der Weltkultur wiederentdeckt.

Im Rahmen des internationalen Kongresses wurde das traditionelle Volksmedienfestival „Journalistlar bahori“ und ein Pilaw-Wettbewerb organisiert. Teilnehmern der Veranstaltung wurde noch die Verkostung der nationalen Gerichte der verschiedenen Regionen Usbekistans angeboten. Zudem wurde die Präsentation des neuen Senders Caravan TV veranstaltet.