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Der wichtigste Faktor für Frieden und Stabilität in Usbekistan

17.12.2017

Seit vielen Jahrhunderten leben auf dem Territorium des heutigen Usbekistans Vertreter verschiedener ethnischer Gruppen, Kulturen und Religionen in Frieden und Harmonie. Solche Eigenschaften wie Gastfreundschaft, Freundlichkeit, Großzügigkeit und Toleranz waren immer dem usbekischen Volk eigen und sie bilden die Grundlage seiner Mentalität.

Die Jahre der Unabhängigkeit in Usbekistan haben eine neue Phase der interethnischen Beziehungen eröffnet. Einer der Schwerpunkten der Staatspolitik des Landes ist die Entwicklung der Toleranz und des Humanismus unter den Bürgern sowie ein friedliches gesellschaftliches Zusammenleben.

In Usbekistan gibt es mehr als 2.000 religiöse Organisationen, die zu 16 verschiedenen Glaubensrichtungen gehören. 158 davon sind christliche Organisationen, acht – jüdische Gemeinden, sechs – Bahai-Gemeinschaften, die Hare-Krishna-Gemeinschaft und der buddhistische Tempel. In der Republik sind insgesamt 174 nicht-islamische Organisationen tätig.

In 7 Sprachen wird Schulbildung angeboten: Usbekisch, Karakalpakisch, Kirgisisch, Russisch, Kasachisch, Tadschikisch und Turkmenisch. In 8 Sprachen werden Zeitschriften, in 10 Sprachen Zeitungen veröffentlicht.

Jeder Gläubige kann in Usbekistan alle seine religiösen Feiertage frei feiern. So werden unter Moslems Opferfest und Zuckerfest, unter Christen Ostern und Weihnachten, unter Juden – Pessach, Purim und Chanukka groß gefeiert.

Außerdem pilgern jährlich zahlreiche Gläubige zu den heiligen Stätten in Saudi-Arabien, Russland, Griechenland und Israel.

Um die Effizienz von etwa 140 nationalen Kulturzentren weiter zu verbessern, wurde im Mai 2017 beim Ministerkabinett der Republik Usbekistan das Komitee für interethnische Beziehungen und Freundschaftsbande mit ausländischen Ländern gegründet.

Um das reiche kulturelle, wissenschaftliche und spirituelle Erbe unseres Volkes, das wahrhaft humanistische Wesen und den Inhalt des Islam als Religion zu erläutern, wurde in Taschkent die Errichtung des Zentrums für islamische Zivilisation begonnen. In diesem Zentrum werden umfangreiche Informationen über die großen Wissenschaftler und Theologen, herausragenden Dichter, Schriftsteller, Künstler und Kalligraphen gesammelt, die einen unschätzbaren Beitrag zur Entwicklung der Weltkultur und der muslimischen Zivilisation geleistet haben.

Um das reiche Erbe vom Imam al-Buchari zu bewahren und zu studieren und seine Lehren über den aufgeklärten Islam zu verbreiten, hat der Präsident Usbekistans beschlossen, ein internationales Forschungszentrum in Samarkand einzurichten, das den Namen dieses herausragenden Gelehrten tragen wird.

Die Freundschaft und das Zusammenhalt unter den verschiedenen Nationen in Usbekistan ist ein wichtiger Faktor für Frieden und Stabilität, verbessert die Effizienz der Reformen und erhöht das Ansehen des Landes auf internationaler Ebene. Wie der UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Ahmed Shaheed, schon während seines Besuchs in Usbekistan im Oktober 2017 bemerkte, Usbekistan habe Usbekistan für den Erhalt des friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens ethnischer Vielfalt große Erfolge erzielt.

Quelle: Nachrichtenagentur „Jahon“